Energiearbeit nach TCM

Der Begriff Energiearbeit ist die Anerkennung einer universellen, alles durchdringenden Lebensenergie. Diese Ur-Energie ist in allen großen Kulturen der Erde verankert. Der wohl bekannteste Begriff dafür ist Qi (oder Chi) und stammt aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Andere Begriffe dafür sind Prana (Indien), Ki (Japan), Pneuma (Altes Griechenland), Odem Gottes (Bibel) und viele andere. Dieses Qi fließt durch unseren ganzen Körper, geleitet durch ein komplexes System von Leitbahnen, den so genannten Meridianen.

Krankheiten sind aus dieser Betrachtung immer Störungen im Energiefluss, bzw. energetische Disharmonien. Sie zeigen sich praktisch immer durch "Fülle"- oder "Leere"-Zustände, also ein Zu viel oder Zu wenig an Energie in den Meridianen. Eine Unterteilung erfolgt zunächst in Yin und Yang, im weiteren Detail dann in die 5 Elemente Erde, Holz, Feuer, Wasser und Metall. Das Meridiansystem sowie die Organe werden in der TCM "Funktionskreise" genannt und sowohl nach Yin/Yang, also auch nach den 5 Elementen wie folgt unterteilt:

Tabelle Yin/Yang/Elemente

Zuordnung Element

Yin

Yang

Erde

Milz

Magen

Metall

Lunge

Dickdarm

Wasser

Niere

Blase

Holz

Leber

Gallenblase

Feuer

Herz

Dünndarm

Feuer II

Kreislauf

3-fach Erwärmer

Ebenso kann man die Funktionskreise in einem perfekten Kreislauf, auch "Organuhr" genannt, darstellen:

Organuhr

Gezielte Energiearbeit bewegt das Qi im Körper, und kann so zu einer "Umstimmung" des Organismus führen, ähnlich der sanften Wirkung wie sie in der Homöopathie bekannt ist. Diese sanfte Anregung des komplexen Systems soll letztlich die Selbstheilungskräfte des Körpers anregen.